Alles anders beim Frühstücksangebot?

Ein Umdenken ist dringend erforderlich!

Die Frühstückswelt beim Bäcker hat sich seit Corona verändert – hat man doch feststellen müssen, dass sich die Ertragslage nach dem zwangsweisen Wegfall von aufwendigen Frühstückskonzepten spürbar verbessert hat – Personal- und Rohstoffkosten gingen merklich zurück. Viele Standorte haben aber auch das Frühstücksgeschäft schmerzlich vermisst. Umsatzanteile von 40% und mehr im Gastrobereich waren und sind bei vielen Standorten keine Seltenheit.

Jetzt, nachdem das Gröbste mit Corona überstanden ist, heißt die Frage für viele Frühstücksanbieter: „Alles wieder auf Anfang stellen?“ Bei dem derzeitigen Fachkräftemangel eher schwierig … und auch nicht klug!

Die Backbetriebe in Deutschland sind die unumstrittene Nr.1 bei den Frühstücksanbietern, da kommt kein anderer Anbieter ran! Die Vielfalt war häufig sehr breit – das hat sich jetzt etwas geändert. Frühstücksbuffets findet man nicht mehr so häufig, waren sie doch auch häufig wenig lukrativ, weil schlecht kalkuliert. „Wir sind die Discounter unter den Gastronomen“, sagte mir neulich mal ein befreundeter Bäckereiunternehmer – Recht hat er: die Gastronomie verlangt für vergleichbare Frühstücksangebote 30 – 50% mehr von ihren Kunden. 14 – 16 € sind üblich für ein ordentliches Frühstück, die Bäckereien schaffen häufig die 10€ Schwelle noch nicht – dabei wäre das zwingend erforderlich. Unter dieser Schwelle ist ein Frühstück häufig einfach nicht rentabel! Günstigere Varianten wären das fertig belegte Snackbrötchen aus der Theke und ein Heißgetränk nach Wunsch. Das geht schnell und muss nicht erst aufwendig zusammengestellt werden.

Richtig kalkulieren heißt die dringende Empfehlung, nachdem die Rohstoff- und Personalkosten weiter explodieren. Wareneinsätze über 25% des Verkaufspreises sind die absolute Höchstgrenze, um den geforderten Rohgewinnaufschlag von 300% im Snacksortiment zu erreichen! Da müssen jetzt schleunigst die Preise angepasst und/oder unrentable Angebote mit zu geringer Spanne aus dem Portfolio gestrichen werden. Ein Frühstücksangebot in Verkaufsstellen unter 25 Sitzplätzen lohnt eher nicht – genaueren Aufschluss gibt eine Standortanalyse: Kaufkraft und Frequenz sowie die Wettbewerbssituation gilt es genau unter die Lupe zu nehmen.

Aber es gibt auch neue Frühstückskonzepte, wie z.B. das Bedienfrühstück aus der Theke. Alle Frühstückskomponenten wie Wurst, Käse, Aufstrich, Marmelade, Joghurt mit Müsli und natürlich auch vegetarische Komponenten sind in kleinen Gläschen vorgefertigt und jeweils mit einem Preis versehen. Diese werden dann in der gekühlten Frühstücks-Theke in einer „Frühstücksshow“ attraktiv präsentiert.

Mein Lieblingsfühstück ausgesucht in der „Frühstückstheke“

Der Kunde wählt sich nach seinen Wünschen und nach seinem Portemonnaie sein „Lieblingsfrühstück“ aus. Die nette Mitarbeiterin hinter der Theke stellt das Frühstück auf einem Tablett zusammen, gibt weitere Empfehlungen und kann so auf den Umsatz Einfluss nehmen – noch schnell einen Cappuccino oder einen Milchkaffee aus der Siebträgermaschine dazu und der Gast kann zufrieden mit seinem Tablett an seinen Platz gehen. Top. So geht`s! Beim Anblick der appetitlichen Auswahl in der Theke ist der Kundenbon häufig über den gewünschten 10 € – ohne Getränk versteht sich!

Brauchen Sie Hilfe? Dann sprechen Sie uns an! Gerne unter vogt@baekowest.de

Betriebsberatung BÄKO WEST
Andreas Vogt

Sichtbarkeit im Netz

Endlich mehr Kunden & Bewerber durch Social Media

Jedes Kommunikationsmedium ist ein potenzielles Sprachrohr. Wer die Chance ergreift und es richtig zu nutzen weiß, verschafft sich Präsenz auf dem Markt und Zugang zu potenziellen Kunden, Partnern und Bewerbern. Dabei bleibt stets abzuwägen, wo die eigene Zielgruppe am zahlreichsten vertreten und über welche Kanäle sie am besten zu erreichen ist. Informiert sich unsere Zielgruppe eher durch Messen, Fachzeitschriften, Zeitungen, Radio, Fernsehen, Werbeflächen in Städten oder das Internet? Dann sollten wir sie genau dort abholen. Wie der Markt selbst sind jedoch auch die Kommunikationsmedien, die er bietet, ständig im Wandel. Mit ihrer Relevanz verändert sich auch ihre Lukrativität. So sind die Zeiten längst vorbei, in denen es sich noch richtig gelohnt hat, eine Anzeige in der Zeitung zu schalten. Ausgaben im dreistelligen und vierstelligen Bereich bringen mittlerweile mit Glück drei Bewerber, die sich beispielsweise aktiv auf eine Stellenanzeige in der Zeitung melden.

Und doch war es nie zuvor so einfach, Nähe zur Zielgruppe herzustellen und konstant zu halten. Durch Social Media erreichen Unternehmen ihre Kunden jederzeit, überall und sorgen dafür, dass ihre Marke und ihre Produkte im Gedächtnis bleiben. Das Internet ist zum stärksten Kommunikationsmedium geworden. Es ist am weitesten unter den verschiedensten Zielgruppen verbreitet und am meisten in den Alltag der Menschen integriert. Kunden, die durch ein bisschen alltägliche Präsenz des Unternehmens in ihrem Leben zu emotional gebundenen Stammkunden werden könnten, Neukunden sowie potenzielle neue Mitarbeiter tummeln sich jeden Tag stundenlang auf den sozialen Plattformen. Gewusst wie, lassen sich für jeden Job Bewerber im passenden Alter und Gebiet finden. Und das mit wesentlich geringeren Ausgaben in Relation zur Zahl der Bewerber als bei einer klassischen Anzeige im Zeitungsstellenmarkt. Soziale Kanäle bieten also durch ihre Relevanz und den Zugriff auf eine große Reichweite mittlerweile die beste Chance, sich Marktpräsenz und Zielgruppennähe zu verschaffen. „Super, das können wir doch einfach selbst machen, oder? Ein paar Bilder hochladen kann ja nicht so schwierig sein und sparen können wir so auch! … Also mit dem Social Media haben wir wieder aufgehört. Wir hatten einfach nicht genug Zeit dafür, jeder von uns hat ja auch schon einen Job und den ganzen Tag viel zu tun. Nach den ersten paar Wochen haben wir dann nur noch quartalsweise mal ein schnelles Handybild oder einen lustigen Spruch hochgeladen. Aber das hat uns auch alles gar nichts gebracht!“ Dieser Gesprächsauszug kommt vielleicht so oder so ähnlich dem ein oder anderen bekannt vor. Fühlen Sie sich ertappt oder müssen über diese Zeilen schmunzeln? Der Versuch, es erst mal auf eigene Faust mit dieser Internetpräsenz aufzunehmen, ist ja auch an sich keine schlechte Idee. Und doch erweist es sich im Verlauf dieses Versuchs als sehr ambitioniert, ohne Zeit, ohne ausreichende Erfahrung mit den Algorithmen der sozialen Medien und ohne Fachkenntnisse in Marketing und Mediengestaltung – jeweils mit der Spezialisierung auf den Online-Bereich. Das Projekt endet also mit derselben Frustration, die sich auch aus dem Versuch, einen Messestand selbst zu gestalten und aufzubauen oder einen Fernseh-Spot selbst zu drehen, ergeben würde. In diesen beiden Fällen ist es für die meisten ein sehr naheliegender Gedanke, sich an externe Ansprechpartner vom Fach zu wenden. Ein Messestand oder ein Fernseh-Spot soll professionell aussehen, es handelt sich schließlich um die Präsentation eines Unternehmens auf dem öffentlichen Markt. Diese Schlussfolgerung zieht sich für die meisten beim Auftritt Ihres mittelständischen Unternehmens auf den sozialen Plattformen wesentlich schwerer.

Doch auch, wenn Social Media eine lockerere Atmosphäre mitbringt, gilt es für ein Unternehmen, hier ebenso professionell aufzutreten. Gering aufgelöste und schlecht beleuchtete Bilder, die falsche Nutzung von Hashtags oder die Info-Beiträge, die nicht abgetippt und gestaltet, sondern vom Aushang in der Filiale abfotografiert worden sind, rufen im Betrachter unweigerlich das Gefühl von mangelnder Professionalität hervor. Bewusst oder unbewusst. Wer ein solches Social Media-Profil gesehen hat, verbindet von dem Tag an keine Qualität mit dem Unternehmen. Durchdachte Planung und professionelle Gestaltung der Beiträge sind für den Auftritt eines Unternehmens auf den sozialen Medien also unabdingbar. Nur so lässt sich das volle Potenzial dieses Kommunikationskanals nutzen. Regelmäßigkeit, um durch die Schnelllebigkeit der Plattformen nicht in Vergessenheit zu geraten, psychologisch wirksames Beitragsdesign und der gekonnte Umgang mit dem Algorithmus sind weitere Faktoren, die den Erfolg einer Social Media-Präsenz ausmachen. Dieses erforderliche Know-how, um die gesteckten Ziele mit dem sozialen Profil auch tatsächlich zu erreichen, ist oft in Agenturen vorhanden. Die sind sich dieses Vorteils ihren oft schon – beispielsweise aufgrund eines akuten Personalmangels – verzweifelten Kunden gegenüber bewusst. Das Machtgefälle schlägt sich in horrenden Preisen nieder. Dabei ist ein professioneller Social Media-Auftritt, der einem Unternehmen Erfolge einbringt, kein Hexenwerk, sondern eine simple, effektive Dienstleistung. Sichern Sie sich durch professionelle Planung, Content-Erstellung, regelmäßige Pflege und wirksame Anzeigen-Kampagnen Neukunden, Stammkunden sowie Bewerber, die dem von Ihnen gewünschten Profil entsprechen. Wir bieten das Rundum-Sorglos-Paket.

Wir unterstützen Sie jederzeit gerne.
Bei Interesse sprechen Sie Herrn Andreas Vogt von Ihrer BÄKO West einfach unverbindlich an
(vogt@baekowest.de).